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Allgemeines:
Die Geschichte ->Vorurteile
->Rechtslage ->Körperbau
->Verhalten ->Pyshiol.
Daten ->Farbschläge & Zeichnungen
->Geschlechtsdiff. ->Fortpflanzung
->Rattennamen
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Fortpflanzung der Ratte
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Ratten sind bereits sehr früh fortpflanzungsfähig.
Bereits mit 6 bis 8 Wochen ist die Geschlechtsreife erreicht, obwohl es auch Fälle
gegeben haben soll, wo dies bereits nach 4 Wochen eintrat. Alle 4 bis 5 Tage können
Ratten befruchtet werden, wobei der Zeitraum der Befruchtungsfähigkeit wiederum
12 Stunden beträgt. In diesen 12 Stunden kann eine männliche Ratte die
Rättin mehrmals decken. Der Akt selbst findet in der Regel nachts statt,
so dass wir kaum die Möglichkeit erhalten, daran "teilzunehmen".
Paarungsverhalten
Ein paarungsbereites Weibchen bietet sich dem Bock mit einem charakteristischen
Werbungsverhalten an und löst so die Paarungsbereitschaft des Männchens
aus. Das Weibchen nähert sich dem Männchen mit einem Östruslauf,
einer ruckartigen Hüftbewegung und richtet sich mit zuckendem Kopf-, Ohr-
und Schwanzbewegungen in einem 90 oder 180 Grad Winkel vor ihm aus. Anschließend
wendet sie sich mittels Östruslauf wieder von ihm ab. Das Männchen beginnt
dann mit der Verfolgung, bis das Weibchen inne hält, den Hinterleib in die
Höhe reckt und den Schwanz zur Seite legt (sog. Lordisis). Das ermutigt das
Männchen das Weibchen endlich zu befruchten. In den nächsten Stunden,
wird dieses "Spiel" noch ein paar mal wiederholt. Das Aufreiten selbst
dauert nur wenige Sekunden. Während des Paarungsvorgangs werden von beiden
hochfrequente "Paarungslaute" ausstoßen. Hierdurch erkennt die
eine Ratte, dass sich die andere Paaren möchte und außerdem sollen
hiermit eventuelle Aggressionen bei den anderen Männchen in der Gemeinschaft
vermieden werden. Sobald die Paarungsbereitschaft des Weibchens erlischt, bildet
sich ein Scheidenpfropf, der weitere Begattungen verhindert.
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Trächtigkeit
Während der Trächtigkeit nimmt das Weibchen stetig an Gewicht zu. Das
in die Wiege gelegte Nestbauverhalten wird weiter ausgeprägt. Körperlich
verändert die Rättin sich auch. Die Zitzen vergrößern sich.
Jetzt brauchen die Tiere besonders viel Ruhe. Störungen sollten vermieden
werden. Außerdem sollte man Nistmaterial zu Verfügung stellen (z.B.
weiches Küchenkrepp). Die Geburt steh kurz bevor, wenn sich das Weibchen
vermehrt an den Genitalien zu putzen beginnt, Ihre Zitzen säubert und ihren
Unterbauch kräftig leckt. Übrigens: unter Stressbedingungen lebende
Rattenweibchen sollen bis eine Woche vor der Geburt in der Lage sein, die Jungen
zu "resorbieren", sozusagen innerlich aufzulösen. Biologisch betrachtet
ist dies ein Vorteil, da das unter ungünstigen Bedingungen lebende Weibchen
so alle Körperreserven für sich selbst verwenden kann, ohne Nachwuchs
in eine hoffnungslose Umwelt zu setzen.
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Geburt und Entwicklung
Nach einer Tragzeit von 20 bis 23 Tagen wirft die Rättin bis zu 14 Junge,
die 5-7 Gramm wiegen. Sie kommen meist in der Nacht zur Welt. Kurz vorher zieht
sich die Rättin ins Nest zurück und verteidigt dies gegen den Rest der
Bande. Die Jungtiere sind direkt nach der Geburt nackt und blind. Während
ihrer ersten Lebenstage reagieren die Rattenbabys nur auf Wärme-, Berührungs-
und Duftreize. Erst später entwickelt sich ihre akustischen und optischen
Fähigkeiten.
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Hier ein paar Daten:
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| Geburtsgewicht |
5-7 Gramm |
| Öffnen der Ohren |
3.-4. Tag |
| Durchbrechen der Schneidezähne |
9.-10. Tag |
| Öffnen der Augen |
13.-16. Tag |
| Beginn des Haarwachstums |
ab dem 2. Tag; beendet 16. Tag |
| Wachstumsphase |
bis zum 5. Monat |
Damit ein nicht gewünschter Nachwuchs ausbleibt, muss darauf geachtet werden,
Männchen und Weibchen ab ca. 5 Wochen zu trennen!!! |
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